Fragen und Antworten

  • Warum gibt es in jeder menschlichen Gesellschaft Religionen?

    Die Tatsache selbst ist nicht umstritten. Wissenschaftlich erklärt man das damit, dass der Mensch ein denkendes Wesen ist und in die Zukunft denken kann. Damit ergeben sich Fragen nach der Bedeutung des Seins, dem Woher und Wohin. Diese Fragen erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit, dem man mit dem Glauben an unbestimmte Gottheiten begegnen will.

    Die Antwort der Bibel ist:

    Alles hat Gott schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne dass der Mensch das Werk, das Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.
    Prediger 3,11

    In uns ist also das Wissen angelegt, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Das führt eben zu diesen Fragen, auf die nur Gott, der Schöpfer Antworten geben kann.

  • Gibt es einen Gott?

    Das Ahnen im Menschen ist sicher vorhanden. Man darf nun auf keinen Fall den Fehler machen, sich Gott nach eigenen Gedanken vorzustellen. Dabei kommt man in die Vielfalt antiker „Götter“, die alle irgendwie menschliche Eigenschaften hatten. Wenn es Gott gibt, muss er höher sein als wir und unser Vorstellungsvermögen übersteigen. Wie kann die Frage dann beantwortet werden? Die Bibel sagt, dass Gott in der Schöpfung gesehen werden kann:

    Das von Gott Erkennbare ist offensichtlich, denn Gottes ewige Kraft und auch seine Göttlichkeit kann in dem Gemachten wahrgenommen werden.
    Römerbrief 1,19.20

    Und an anderer Stelle liest man:

    Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem (d.h. aus Dingen, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können) geworden ist.
    Hebräerbrief 11,3

    Dies steht den verbreiteten Theorien über die Entstehung des Universums entgegen. Es bleibt nun die Frage: Was ist glaubwürdiger? Ein Zufall, der aus Nichts Materie entstehen lässt und dann aus unbelebter Materie Leben, das in seiner Komplexität jede von Menschen erdachte Konstruktion weit übertrifft, oder ein genialer Geist und allmächtiger Gott, der geschaffen hat?

  • Ist Glaube realitätsfern?

    Nein, der Glaube ist Realität – auch wenn er im Denken vieler Menschen der Moderne keinen Platz mehr hat. Glauben hat nichts mit „erahnen“ oder „vermuten“ zu tun, sondern ist in der Bibel immer eine Gewissheit und eine Überzeugung.

    Der Glaube ist eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.
    Hebräerbrief 11,1

    Zum Beispiel ist Glauben eine Überzeugung davon, dass es Gott gibt, dass man Gott braucht, dass das Leben einen Sinn hat und dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

    Glauben heißt auch nicht, dass der Verstand ausgeschaltet wird. Mit dem Verstand, den Gott uns gegeben hat, sollen wir nachdenken!

    Ich will nachdenken über all dein Tun.
    Psalm 77,12

    Der Glaube hindert nicht den Verstand oder spricht gegen Verstand, sondern er erweitert ihn. Wir können nicht über unseren Verstand zu Gott kommen, aber über den Glauben!

    Der Glaube ist also nichts Fantastisches, nichts Unmodernes, nichts Ungewisses und nichts Verstandsloses, sondern Realität!

  • Wer ist Jesus Christus?

    Über die Tatsache, dass Jesus Christus tatsächlich gelebt hat, besteht kein Zweifel. Hier können wir nicht anders antworten, als durch Jesus Christus selbst: „Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du? Jesus sprach zu ihnen: Durchaus das, was ich auch zu euch rede.“ (Johannesevangelium 8,25).

    • „ich bin vom Himmel herniedergekommen“
      (Johannesevangelium 6,38)
    • „ich bin von Gott ausgegangen und gekommen“
      (Johannesevangelium 8,42)
    • „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“
      (Johannesevangelium 14,6)

    Zuletzt noch Aussagen eines Zeitzeugen:

    • „Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen.“
      (Johannesevangelium 20,31)
    • „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“
      (1. Johannesbrief 5,20)
  • Hat die Existenz Gottes einen Einfluss auf Menschen?

    Die Frage unterstellt, dass Gott existiert – davon sind wir überzeugt. Dann ist die erste Antwort natürlich die, dass alles Leben von Gott kommt und unterhalten wird. Das erklären zwei Verse aus der Bibel so:

    Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles was darinnen ist, … der selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
    Apostelgeschichte 17,24.25

    Gott, der alles am Leben erhält.
    1.Timotheusbrief 6,13

    Wenn das Leben von Gott kommt und Gott alles am Leben erhält, ist man dann Gott für seine Lebensführung verantwortlich? Vielleicht hilft ein Bild, diese Frage zu beantworten: Wenn irgendjemand etwas konstruiert oder baut, dann tut er das, damit diese Konstruktion das erfüllt, wozu er sie gemacht hat. Sollte das bei Gott anders sein? Insofern hat die Existenz Gottes Einfluss auf uns Menschen und die gestellte Frage muss mit Ja beantwortet werden, selbst wenn man es im Unglauben nicht akzeptiert. Wir haben unser Leben von Gott bekommen, das macht uns zu verantwortlichen Geschöpfen Gott gegenüber. Paulus, der große Apostel, drückt es so aus:

    Darum übe ich mich auch, allezeit ein Gewissen ohne Anstoß zu haben vor Gott und den Menschen.
    Apostelgeschichte 24,16

  • Gibt es persönliche Schuld?

    Da der Mensch seinem Schöpfer-Gott verantwortlich ist, gibt es bei Jedem persönliche Schuld ihm gegenüber, unabhängig davon, ob man sich der Schuld bewusst ist oder nicht. Eine Schuld besteht bei jedem Menschen aufgrund von Sünden, d. h. alle falschen und schlechten Taten und Gedanken in seinem Leben. Dazu sagt die Bibel:

    Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.
    Römerbrief 3,22.23

    Da ist kein Gerechter, da ist auch nicht einer.
    Römerbrief 3,10

    Das ist Gottes Urteil über ausnahmslos jeden Menschen. Daraus folgt, dass er sich vor Gott für diese Schuld verantworten muss und dafür die Konsequenzen tragen muss.

  • Ich führe ein gutes Leben, reicht das nicht?

    Die Frage dabei ist immer: Was ist ein gutes Leben? Meistens werden damit gute Taten verbunden, die ein Mensch in seinem Leben vollbringt. Dazu sagt die Bibel:

    Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.
    Römerbrief 3,12

    In Gottes Augen kann der Mensch nichts Gutes tun ohne Gott. Die persönliche Schuld, die jeder Mensch hat, kann nicht durch gute Werke ausgeglichen werden.

    Erst wenn wir einsehen, dass wir Schuld vor Gott haben und glauben, dass wir Jesus Christus als Retter brauchen, wird die Schuld getilgt.

    Gott errettete uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan haben, sondern nach seiner Barmherzigkeit.
    Titusbrief 3,5

    Dann erkennt Gott auch gute Werke an, die für ihn getan werden.

  • Wie kann Schuld vergeben werden?

    Die Bibel zeigt den einzigen Weg:

    Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
    1. Johannesbrief 1,9

    Aber Gott übergeht Schuld nicht einfach, er hat dafür bereits jemanden bestraft: Jesus Christus ist am Kreuz dafür gestorben.

    Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.
    1. Petrusbrief 3,18

    Gott straft nicht zweimal, sondern vergibt vielmehr die Schuld. Das gilt für jeden Menschen, der das glaubt.

    Wenn wir vor Gott bekennen, dass wir Sünder sind, vergibt Gott die Schuld und wird nie wieder darauf zurückkommen.

    Deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken.
    Jesaja 43,25

  • Und wenn ich das alles nicht glaube?

    Da ist die Bibel sehr eindeutig:

    Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
    Johannesevangelium 3,36

    Ob wir glauben oder nicht glauben – das ändert nichts an der Existenz Gottes und der Existenz unserer Schuld. Auf demjenigen, der nicht glaubt, bleibt der Zorn Gottes. Das bedeutet, dass man auf dem Weg in das ewige Verderben, auf dem Weg in die Hölle ist. Man braucht nichts weiter zu tun. Wer nicht an Gott glauben will, dessen Weg führt genau dorthin. Nicht wir können uns einen Weg aussuchen, wie wir unsere Schuld loswerden bzw. wie wir zu Gott kommen können, sondern Gott gibt diesen Weg vor. Dieser Weg geht nur über den Glauben an Jesus Christus, der selbst gesagt hat:

    Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.
    Johannesevangelium 14,6

    Der einfache Glaube an den Herrn Jesus Christus und der Glaube daran, dass Jesus am Kreuz für persönliche Schuld gestorben ist, ist der Weg. Über diesen Weg sind schon Millionen Sünder errettet worden.

    Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es.
    Epheserbrief 2,8

    Gott hat alles getan, damit jeder zu Ihm kommen kann. Mehr konnte Er nicht tun, als seinen eigenen Sohn zu geben. Der Weg zu Ihm ist frei, seitdem Jesus am Kreuz von Golgatha für Sünder gestorben ist. Nur der Glaube an den Herrn Jesus wendet alle Not ab. Deshalb ist dieser Glaube so notwendig!

  • Gibt es ein Leben nach dem Tod?

    Ja! Der Mensch besitzt eine unsterbliche Seele, die auch nach dem physischen Tod weiter existiert.

    Gott hat die Ewigkeit in das Herz gelegt.
    Prediger 3,11

    Es ist für den Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.
    Hebräerbrief 9,27

    Nach dem Tod gibt es nur zwei Alternativen: Himmel oder Hölle.

    Diese werden hingehen in die ewige Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.
    Matthäusevangelium 25,46

    Welche das für uns ist, entscheiden wir in unserem Leben.

  • Was ist der Himmel?

    Auf diese Frage muss man differenzierter antworten.

    1. Die Bibel bezeichnet mit Himmel zum einen das, was wir Menschen hier auf der Erde tagsüber als Himmel wahrnehmen – unsere Atmosphäre, die Wolken usw. „Stimmt dem Herrn einen Lobgesang an, der die Himmel mit Wolken bedeckt.“ (Psalm 147,8)

    2. Zum anderen wird auch das Universum als Himmel bezeichnet – der Sternenhimmel sozusagen. „Wenn ich anschaue deine Himmel, den Mond und die Sterne, die bereitet hast …“ (Psalm 8,4)

    3. Der Himmel, an den (gläubige) Christen aber vielleicht in erster Linie bei diesem Wort denken, ist noch etwas anderes: Das Wort bezeichnet in diesem Zusammenhang fast noch mehr einen Zustand als einen Ort – es bedeutet „bei Christus sein“ (Philipperbrief 1,23).

      Wir werden allezeit bei dem Herrn sein.
      1. Thessalonicherbrief 4,17

      Da wo Christus ist, gibt es keinen Tod, keine Tränen und keinen Schmerz mehr.

      Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein.
      Offenbarung 21,4

      Es gibt dort auch keine Sünde oder Schuld mehr und nichts, was einer direkten Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus und Gott im Weg steht.

      Deswegen können dort nur Menschen sein, deren Schuld Gott vergeben hat (siehe Frage: Wie kann Schuld vergeben werden?). Beides – die ungestörte Gemeinschaft mit Gott und die völlige Abwesenheit alles Schlechten – macht diesen Himmel zu einem paradiesischen Ort.

  • Wie kann ich sicher sein, dass ich in den Himmel komme?

    Gott sagt:

    Glaube an den Herrn Jesus (als deinen persönlichen Retter) und du wirst errettet werden.
    Apostelgeschichte 17,31

    An anderer Stelle liest man:

    Wer an den Sohn Gottes glaubt, wird nicht gerichtet.
    Johannesevangelium 3,18

    Die Errettung bedeutet also, dass man vor Gottes Gericht bewahrt wird und dass alle Schuld vergeben wird. Diese Errettung bekommt man durch Glauben. Dadurch kommt man in den Himmel. Gott sagt das jedem zu, der das für sich persönlich annimmt. Man muss Gott „nur“ beim Wort nehmen. Das tat zum Beispiel der Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde. Er erkannte an, dass er persönlich Schuld hatte und zu Recht gekreuzigt wurde.

    Wir (Verbrecher) empfangen, was unsere Taten wert sind.
    Lukasevangelium 23,41

    Zugleich wandte er sich an Jesus und vertraute ihm als Retter. Die Antwort Jesu kam prompt, eindeutig und ohne dass der Verbrecher sich noch durch gute Taten profilieren konnte:

    Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
    Lukasevangelium 23,43

  • Ende gut, alles gut?

    Auf diese Frage gibt es zwei Antworten: Ja oder nein!

    Ja, wer an seinem Lebensende – wann auch immer das kommen mag – weiß, dass Gott seine Schuld vergeben hat, der hat eine Ewigkeit im Himmel, bei Christus, vor sich. Und etwas Besseres gibt es nicht. Für denjenigen wird in diesem Sinn wirklich alles gut. In dem Leben hier auf der Erde mag nicht immer alles glatt gegangen sein und Christen sind nicht völlig sorgenfreie und auch nicht perfekte Menschen. Aber sie können ihre Sorgen mit ihrem Herrn besprechen und durchleben.

    Alle eure Sorgen werft auf Gott, denn er ist besorgt für euch.
    1. Petrusbrief 5,7

    Und die Bibel sagt, dass alles, was wir hier an Unannehmlichkeiten erleben, „nicht wert ist verglichen zu werden“ mit der Herrlichkeit des Himmels (Römerbrief 8,18). Hier kann man dann endgültig sagen, dass alles gut ist.

    oder

    Nein, wer Gott seine Schuld nicht bekannt und nicht an Jesus Christus geglaubt hat, kann sich einen noch so schönen Lebensabend gestalten, kann noch so friedlich einschlafen, kann einen noch so angenehmen Sterbeprozess durchlaufen und kann sogar in seinem Leben ein noch so „guter“ Mensch gewesen sein – er wird nach seinem Tod Gott als Richter begegnen.

    Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.
    Hebräerbrief 9,27

    Und ich sah einen großen weißen Thron … Und ich sah die Toten vor dem Thron stehen … Und die Toten wurden gerichtet.
    Offenbarung 20,11.12

    Gott spricht alle schuldig, die in ihrem Leben ihre Schuld nicht bekannt haben.

    Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
    Johannesevangelium 3,36

    Der Begegnung mit Gott als Richter wird die ewige Verdammnis folgen. Das wird alles andere als gut sein.